Schulprojekte und Lehrerfortbildungen

Aktuelle Projekte

• Erich - Kästner - Grundschule, Wolfsburg (seit August 2011), jetzt Bunte Grundschule
  Mathematikunterricht
 
  Das Projekt wird gefördert durch die Volksbank BraWo Stiftung
  Kurze Projektskizze


Bisherige Projekte (Auswahl)



• Grundschule Wolthberg (2007-2008)

• Modellunterricht in der Grundschule Ilmenaustraße ab November 2007 bis 2010 (1. - 3. Klasse)
zum Thema: räumlich plastische Komponenten beim Erwerb des Körper-, Raum- und Zahlbegriffs.
Ansprechpartnerin: Frau Stapel (Klassenlehrerin)

    „Herr Martens leitete in der Zeit von 2007 - 2009 ein Projekt, das das Forschen im
    Mathematikunterricht einer ersten bis dritten Klasse einschloss. So durfte ich als Klassenlehrerin dieser
    Klasse den Untersuchungen praxisnah beiwohnen und von den Beobachtungen für meinen Unterricht sehr
    profitieren. Mich beeindruckten die handlungsorientierten Unterrichtsstunden, die Herr Martens an unserer
    Schule durchführte, sehr. Vom ersten Moment des Mathematikunterrichts an waren die Kinder gefesselt
    von den Ideen, die Herr Martens mit Hilfe seiner vielen Anschauungsmittel umsetzte und den Kindern
    dadurch die Inhalte des mathematischen Denkens besonders nahe brachte.
    Aber es waren nicht nur die fundierten Mathematikkenntnisse von Herrn Martens, gesammelt durch viele
    Jahre Erfahrung in der Arbeit mit Kindern, die mich beeindruckten. Es war vor allem die Nähe, die er zu den
    Kindern aufbaute und ihnen dadurch ein Gefühl der Vertrautheit vermittelte. Die Kinder fühlten sich vom
    ersten Augenblick an angenommen, ob sie nun gute „Mathematiker“ waren oder nicht. Durch Lob und
    ermunternde Worte entwickelten sie großen Eifer und wollten dadurch über sich selbst hinaus wachsen. Auf
    diese Weise erbrachten sie Leistungen, zu denen sie im herkömmlichen Unterricht vermutlich nicht in der
    Lage gewesen wären.
    Für mich ist Herr Martens ein ausgezeichneter Pädagoge. Er verfügt über eine Fähigkeit, die man nirgendwo
    erlernen kann, die aber jeder Pädagoge als Grundvoraussetzung mit in seinen Beruf bringen sollte: die
    Wertschätzung der Kinder. Diese habe ich in jedem Moment seiner unterrichtlichen Tätigkeit gespürt und
    deshalb die Stunden mit ihm meiner Klasse sehr gegönnt.
    Wenn man als Lehrer oder Lehrerin einmal die Chance haben sollte, mit Herrn Martens unterrichtlich
    zusammen zu arbeiten, kann ich dies nur sehr empfehlen. Der eigene Unterricht, aber auch das eigene
    Denken und Handeln, wird davon sehr positiv beeinflusst. Der Gedanke einer guten, zukunftsbildenden
    Schule von heute, getragen von guten Pädagogen, wird auf diese Weise aus meiner Sicht am besten
    verwirklicht.“
    Jördis Stapel, Fachlehrerin Mathematik

• Lehrerfortbildung, Erarbeitung und Umsetzung eines Förderkonzeptes an der Berufsbildenden
Schule 4 (Helene-Engelbrecht-Schule) der Stadt Braunschweig, 2008/2009.
Ansprechpartnerin: Frau Kampen

    „Mathe zum Anfassen. Mathe begreifbar gemacht. Es ist für mich sehr hilfreich, da ich ein
    Fundament bekommen habe um Mathematik zu unterrichten!“
    Athanassia Moudiou, Ärztin und Fachlehrerin

    „Wir haben neue Methoden und Medien kennengelernt, mit denen es einfacher gelingt,
    mathematischen Grundkenntnisse zu vermitteln.“
    Jutta Wilmersmeier, Fachlehrerin

    „Es ist beeindruckend, überall die Basis zu entdecken, auf der man zahlreiche Themen aufbauen und
    weiter entwickeln kann.“
    Iris Aginmar, Förderlehrerin und Diplombiologin

    „Uns ist klar geworden, dass es sinnvoll und möglich ist, auch bei unseren älteren SchülerInnen
    mathematische Grundlagen zu fördern.“
    Meike Kampen, Fachleiterin Mathematik


• etwa 90 Schulbesuche in Grundschulen und Orientierungsstufen in der Region Braunschweig seit 1991

• seitdem auch zahlreiche Lehrerfortbildungen, unter anderem für die Landesschulbehörde
  mit ausgezeichneten Evaluierungsergebnissen

• Grundschule Adersheim (1996-1997 / 2001-2004)

    „Ich habe Peter Martens 1995 kennengelernt. Damals begleitete und förderte er ein Kind aus meiner
    Klasse in Mathematik. Da Herr Martens kein Lehrer war, erweckte er mit seinen Ansichten und
    Erkenntnissen sehr schnell meine Neugier. Grundschulmathematik war schon immer ein besonderer
    Schwerpunkt meiner Unterrichtsarbeit, daher war ich erstaunt, dass ich durch Peter Martens eine ganz neue
    Sichtweise auf die mathematischen Grundlagen bekam.
    Als ich wenig später Schulleiterin wurde, begann für unsere Schule und Peter Martens eine sehr intensive
    Zusammenarbeit, in die wir auch umliegende Kindergärten mit einbezogen haben.
    Herr Martens begleitete über mehr als 3 Jahre mehrere Klassen mit seinem Projektunterricht. Dabei erwies
    er sich als einfühlsamer und fachkompetenter Pädagoge. Die Klassen- und Mathematiklehrerinnen
    unterstützten seine Arbeit und profitierten auf diese Weise für ihren eigenen Unterricht. Auch die Eltern
    waren sehr angetan von seiner Arbeit. Insgesamt war es eine sehr erfolgreiche Zusammenarbeit die
    besonders auch den Kindern sehr zugute kam!“
    Marlene Behnke, ehemalige Schulleiterin der Grundschule Adersheim

• Wilhelm-Bracke Gesamtschule (1997-1998 - Orientierunsstufe)

• Grundschule am Lehmanger (1996)

• Museum und Schule (1991-1992)

• Grundschule Hedemünden, Studie innerhalb einer Projektwoche zum
„Modularen-Raum-Körper-Erfahrungsprogramm“ mit Schülern der Jahrgänge 1-4 (1994)

     „Indem unseren SchülerInnen und LehrerInnen die uns umgebenden Strukturen bewusst wurden, wir
    mit ihnen „spielten“, sie abbildeten, ergänzten, erfuhren wir uns und unser Beziehungsgeflecht im Raum
    Schule auf eine aufregend neue Weise. Während einer sehr intensiven Projektwoche lernten wir, mit
    Kindern aller Altersstufen, unseren Standort im „nahen Bezugsraum“ Schule neu zu bestimmen oder
    überhaupt zu erkennen. Möglicherweise ist das Bildende Spiel im Modularen-Raum-Körper-
    Erfahrungsprogramm, in welchem u.a. Körperkontakte eine wichtige Rolle spielen und oft
    gruppendynamische Vorgänge in Gang gesetzt werden, eine Hilfe für alle und besonders jene, die unter
    Koordinationsschwierigkeiten und Desorientierung leiden.
    Wir haben konkrete Hinweise darauf, dass die Handhabung mit Peter Martens‘ Baukastensystem bei einigen
    Kindern, die uns in unserem täglichen Schulleben als desorietiert vorkamen, bewirkt hat, dass sie sich nun
    in Teilbereichen selbst besser organisieren können. Neuere wissenschaftliche Erkenntnisse über die
    Auswirkungen der Körper-Raum-Beziehungen auf das Identitätsgefühl, auf das Lern- und Sozialverhalten
    von Menschen, bestärken uns darin, mit dem durch das Projekt gewonnennen Bewusstsein unsere Arbeit
    fortzusetzen.“
    Hanni Simon, Schulleiterin der Grundschule Hedemünden